Bezirke
Navigation:
am 3. Mai

Kinderwagen versus Autoblech

Michael Kudrna - Karl Meißl - Stadtrat und Gemeinderat im späten 19. Jahrhundert - würde sich freuen: endlich soll es mehr Bewegungsspielraum in „seiner“ Straße geben.

Immer wieder klagen BewohnerInnen der Karl-Meißl-Straße, dass die Benutzung der Gehsteige in dieser Straße durch ungünstig abgestellte Fahrzeuge eingeschränkt ist. Vor allem Eltern mit Kinderwägen. womöglich mit Zwillingen haben Probleme, zwischen Mauern und hereinragenden Fahrzeugen durchzukommen. Aber auch

Zulieferer zu den Wirtschaftsbetrieben und zum dort befindlichen PensionistInnenklub kämpfen mit der Enge des Weges.

Lokalaugenschein

Bei einer Anfang Februar 2019 an einem Samstag durchgeführten Begehung stellten Bezirksrätin Barbara Pickl und ich, Michael Kudrna, fest, dass die Durchgangsbreite an drei Stellen nur 1,5 m und an weiteren drei Stellen nur 1,6 m beträgt. Diese Beobachtungen decken sich mit den Berichten von PassantInnen in diesem Bereich. Nach dem im Wiener Gemeinderat 2014 beschlossenen  STEP (Stadtentwicklungsplan) Mobilität ist als Ziel vorgegeben, dass die durchgehende Mindestgehsteigbreite 2,0 m sein soll, wie das auch schon im Masterplan Verkehr 2003 festgelegt worden war.

Mindestbreite von 2 m immer wieder eingeschränkt

 

In der Karl-Meißl-Straße ist zwar grundsätzlich die Gehsteigbreite eingehalten, jedoch wird die Benutzbarkeit der Gehsteige immer wieder durch in den Gehbereich hineinragende Fahrzeugteile eingeschränkt. Daher stellte unser Klub in der Bezirksvertretungssitzung am 20.2.2019 einen Antrag zur Verbesserung Abstandshalter können helfen Die Einschränkungen können durch Anbringung einfacher Baustoffteile im Parkraum entlang des Gehsteigrandes verhindert werden, wie es in unserem Bezirk schon eingerichtet wurde, nämlich entlang der Engerthstraße zwischen Geh-/Radweg und den Stellflächen. Diese Schwellen  können bewirken, dass auch Fahrzeuge mit langem Überhang des Aufbaus nicht in den Gehsteig hineinragen.

Unser Antrag wurde in der Bezirksvertretung mit den Stimmen aller Parteien angenommen.