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am 5. März

Zwei Zebrastreifen für die Pappenheimgasse

Hannes Horn - Wo man nicht um Zebrastreifen herumkommt, das sind die Wege in die Schulen und zu den Parks, wo Kinder oft alleine unterwegs sind.

„Ein guter Tag beginnt mit einem Spaziergang“ So oder so ähnlich lautet eine alte Brigittenauer Weisheit.

Und darin steckt sehr viel Wahrheit. Vor allem, weil wir in unserer Stadt doch sehr viel zu Fuß unterwegs sind. Zumindest der Weg zur nächsten Haltestelle, zum Fahrrad aber auch zum Auto wird in der Regel zu Fuß bewältigt. Es ist wichtig, dass wir uns auf unseren alltäglichen Wegen wohl und sicher fühlen. Vor allem müssen sich aber unsere Kinder nicht nur sicher fühlen sondern auch wirklich geschützt werden.

Die Vorfreude auf die FreundInnen in der Schule oder im Park lässt die potenziellen Gefahren des Straßenverkehrs gerne vergessen. Daher kann es nicht sein, dass vor einem Spielplatz kein Zebrastreifen für eine sichere Straßenüberquerung sorgt. Es darf nicht sein, dass stark frequentierte Gehwege zur nächsten Haltestelle der Wiener Linien nicht mit einem Schutzweg ausgestattet sind.

Ein „sicherer“ Anfang bei dieser Thematik ist es, sichere Straßenübergänge zu gewährleisten, und hier sind der Bezirk und dessen VertreterInnen gefragt. Hier gibt es zweifelsohne Aufholbedarf. Einen Anfang mit der Aufarbeitung haben wir gesetzt und zwei Anträge für neue Zebrastreifen in der Bezirksvertretungssitzung am 22.2.2017 eingebracht. Beide werden in der nächsten Verkehrskommission behandelt.

Kinder nicht hinter parkenden Autos verstecken


Der nächste Schritt hin zu mehr „Sicherheit“ ist die Verbesserung bzw. eine Bereinigung der Parkplatzsituation rund um bestehende und geplante Schutzwege, damit Rad- und AutofahrerInnen die Sicht auf Gehwege bei Schutzwegen und somit auf FußgängerInnen jeglicher Körpergröße nicht mehr versperrt ist. Die wirklich wichtigen Sichtachsen sind jene zwischen motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen und dem Gehweg bei einem Schutzweg! Diese gilt es zu verbessern und zu erhalten und da ist der Bezirk gefragt.