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am 28. Mai

Wo drückt dem Grätzl der Schuh

Elisabeth Kittl - Zukunftsfähige Verkehrsplanung und eine grüne Stadtentwicklung: das heißt Begegnung statt Drüberfahren. In der Publikation der Grünen Bildungswerkstatt Wien​ "Grätzl.Lebens.Qualität."​ werden Konzepte für Verkehrsberuhigung und Neuverteilung von Straßenraum präsentiert.

​Zukunftsfähige Verkehrsplanung und eine grüne Stadtentwicklung: das heißt Begegnung statt Drüberfahren. In der Publikation der Grünen Bildungswerkstatt Wien​ "Grätzl.Lebens.Qualität."​​​ werden Konzepte für Verkehrsberuhigung und Neuverteilung von Straßenraum präsentiert. Eines davon betrifft die Straßen rund um den Hannovermarkt. Darin findest du Antworten darauf, wie der Verkehrsraum für alle, die sich darin bewegen, gerecht verteilt und die Aufenthaltsqualität, vor allem an Markttagen, verbessert und sicherer gemacht werden kann.

Termine:

Ausstellungseröffnung

10. Juni 2021, 10:30 bis 12:00 Uhr
Hannovermarkt (Ecke Othmargasse/Hannovergasse)

Ausstellungseröffnung mit der Grünen Bezirksvertretungs-Stellvertreterin Barbara Pickl, der GBW-Wien Obfrau Elisabeth Kittl, dem Verkehrsexperten Ulrich Leth und anderen Grünen Bezirksrät*innen

Diskussionsabend mit selbigen Personen

14. Juni 2021, 18:30 bis 20:00 Uhr per zoom

Zugang: Zoom-Link
Meeting-ID: 959 2785 7083
Kenncode: 644426​

Die Situation am Hannovermarkt heute:

  • Anreiseverkehr zum Markt führt zu Verkehrschaos in Gerhardusgasse, Hannovergasse und Othmargasse.
  • Parkplatzsuchverkehr vervielfacht das Verkehrsaufkommen, Stress, Hupen, Lärm und Abgase.
  • Parkplätze sind großteils dauerhaft von Anrainer*innen und Lieferwägen des Marktes besetzt.
  • Halten und Parken in zweiter Spur ist üblich und führt zu Gefährdung von Radfahrer*innen und Fußgänger*innen.
  • Kreuzungen im Gebiet sind nicht ausreichend Fußgänger*innen-freundlich.
  •  Fahrzeuge auf Schrägparkplätzen ragen auf den Gehsteig und behindern Fußgänger*innen.
  • Radabstellanlagen für Marktbesucher*innen fehlen.


Die Situation am Hannovermarkt heute. Rot: Infrastruktur Autoverkehr, Hellblau: Infrastruktur Rad, Lila: Öffentliche Verkehrsmittel

Die möglichen Ursachen

  • ​Wie entsteht das Verkehrschaos - vor allem an den Wochenenden - im Gebiet rund um den Hannovermarkt?
  • Zu viele Marktbesucher*innen kommen mit dem PKW, es sind aber zu wenige Parkplätze vorhanden. Sie kreisen deshalb auf der Suche nach Abstellplätzen im ganzen Grätzl.
  • Die einfache Durchfahrtsmöglichkeit verleitet dazu, mit dem PKW direkt bis zum Markt zu fahren.

Die möglichen Lösungen

  • Weniger Parkplätze für Marktbesucher*innen -> Das entzieht dem Parkplatz-Suchverkehr die Grundlage.
  • Umleitung der Marktbesucher*innen in die  Parkgarage Jägerstraße fördern.
  • Möglichst weiträumige Lösungen, damit das Problem nicht eine Gasse weiter verlagert wird.
  • Zufahrt statt Durchfahrt:
    Bauliche Maßnahmen (Poller, Sackgassen, ...) 
    verhindern das Kreisen zur Parkplatzsuche.​



I Ansetzen am Dreiecksplatz

Der Dreiecksplatz ist mit seinen ca. 65 Stellplätzen wird von Parkplatzsucher*innen ständig angefahren, obwohl kaum Parkplätze frei werden.

Vorschläge:
  • Gesamter Platz als Anrainer*innenparken (Ohne ständige Polizei-Kontrolle wäre dies in Stoßzeiten aber wirkungslos) 
  • Wegfall aller Parkplätze hier: Nutzen des Platzes für eine Markterweiterung, Lagermöglichkeiten oder einen Wochenmarkt.


II Ansetzen in den Gassen um den Markt

​Mit dem Auto kann man zu jeder Zeit leicht direkt an den Markt heranfahren. Das nützen sehr viele Marktbesucher*innen zumindest zum Ein- und Aussteigen. Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, bleibt da wenig Raum

Vorschläge:
  • Sackgasse Gerhardusgasse (ausgenommen Marktstandler*innen) errichten.
  • Noch wirksamer: Zusätzlich Fußgängerzone Othmargasse (mit Zufahrtsmögllichkeit  zu Privat-Stellplätzen und Ladezonen) errichten.
  •  Erweiterungsmöglichkeit bis Kluckygasse.