Bezirke
Navigation:
am 18. Mai 2016

Antrag: Schaffung einer sicheren Querung der Klosterneuburger Straße im Zuge der Leipziger Straße

Klub der Grünen Brigittenau - Schaffung einer Haltestelle im Bereich Leipziger Straße

Der Klub der Grünen Alternative Brigittenau stellt gemäß § 24 Abs. 1 der Geschäftsordnung für die Bezirksvertretung in der Bezirksvertretungssitzung am 18.05.2016 folgenden

ANTRAG

Schaffung einer sicheren Querung der Klosterneuburger Straße im Zuge der Leipziger Straße

Die zuständigen Stellen mögen im Zuge der anstehenden Gleisbauarbeiten in der Klosterneuburger Straße prüfen, ob durch Schaffung einer Haltestelle im Bereich Leipziger Straße die Sicherheit von querenden FußgängerInnen und RadfahrerInnen verbessert werden kann.

Begründung

Täglich überqueren SchülerInnen der nahen Schule, Badegäste des Brigittenauer Bades, Kinder auf dem Weg zum großen Spielplatz im Anton-Kummerer-Park und RadfahrerInnen im Zuge eines Hauptradweges die Klosterneuburger Straße im Bereich Leipziger Straße. Dies geschieht zum Glück ohne größere bekannt gewordene Unfälle, jedoch immer mit Risiko.

Beim Neubau der U6 Trasse und im Zuge der Oberflächenumgestaltung war ein Schutzweg über die Klosterneuburger Straße zwar vorgesehen, wurde aber nie verwirklicht.

Nun steht in nächster Zeit eine Erneuerung des Gleiskörpers auf dem Programm. Nach 20 Jahren ohne sichere Querungsmöglichkeit sollte die Gelegenheit genutzt werden eine solche zu schaffen.

Durch Verlegung der bisherigen Straßenbahnhaltestelle Wextraße gegenüber der Remise könnten die Straßenbahnen an der Leipziger Straße oder an der Spaungasse halten. Dabei kann vor oder nach der Haltestelle ein Schutzweg mit Radquerung eingerichtet werden.

Neben einer sicheren Querung ergäbe sich noch der Vorteil, dass der Zugang zur U6 Haltestelle kürzer wäre; auch der Weg zum Brigittenauer Bad wäre näher; die Tramhaltestelle läge auch gleichmäßiger zwischen der vorherigen Station (Gerhardusgasse), und der nächsten an der Jägerstraße.

Auch müssen bei der derzeitigen Haltestelle Wexstraße Fahrgäste erst einmal auf die Haltestelleninsel gelangen, um die Tram zu besteigen- oder von der Fahrbahn aus einsteigen. Eine unangenehme Situation vor allem für Menschen mit Kinderwägen und Rollstühlen.

Bei der Erneuerung der Gleise wäre für die AnrainerInnen auch eine Lärmreduktion durch neu verlegte Betonplatten möglich. Fallen bei der Verlegung der Haltestelle einige wenige PKW-Abstellplätze weg, weil der Gehsteig an den Gleisrand vorgezogen würde, sollte dafür bei der ehemaligen Haltestelle Stromstraße genug Platz frei werden, um dort Schrägparken zu ermöglichen.

Wir haben für diesen Antrag eine Zuweisung in die Bezirksentwicklungs- und Verkehrskommission gestellt. Im September befindet dort ein Vertreter der Wiener Linien unseren Lösungsvorschlag als untauglich und als Verschlechterung für die Fahrgäste. Die Verlegung der Haltestelle von der Wexstraße in die Klosterneuburger Straße in Höhe Leipzigerstraße wird von den Wiener Linien daher abgelehnt. Der Antrag wird daraufhin von der SPÖ sowie der FPÖ mit Stimmenmehrheit abgelehnt.

Schaffung einer sicheren Querung der Klosterneuburger Straße im Zuge der Leipziger Straße
Unkomfortable und gefährliche Haltestelle Wexstraße
Gefährliche Querung für Fuß- und Radverkehr