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am 27. Jänner

SozialShop

Beate Hemmelmayr - In der Denisgasse hat der erste Sozialshop der Brigittenau geöffnet.

Das ehrenamtliche Team vom SozialShop ist noch dabei, Innen- und Außenbereich der neuen Filiale zu gestalten. Deshalb ist vorerst am Samstag geschlossen. Doch während der Woche hat der Verkauf schon begonnen, die Regale sind gut gefüllt mit frischem Obst und Gemüse, Fleisch, Wurst und Käse.

Der Verein sammelt von Handelsketten gespendete Gegenstände des täglichen Bedarfs und bietet sie günstig bis gratis im Shop an.

LEBENSMITTEL IN GUTE HÄNDE ABZUGEBEN

Damit gibt es erstmals einen Sozialmarkt im Bezirk. Die BrigittenauerInnen haben die niedrigsten Einkommen von Wien, während die Mietpreise und Lebenserhaltungskosten im Durchschnitt der Bezirke liegen und stetig nach oben klettern. Kein Wunder also, dass am Ende des Monats das Brieftascherl leer bleibt. Das gemeinnützige Projekt möchte einen Ausgleich schaffen und gleichzeitig die Lebensmittellverschwendung im Handel reduzieren.

Willkommen sind alle mit geringem Einkommen. Es gibt keine Einschränkung bei Einkaufsmenge oder Häufigkeit, nur beim ersten Mal braucht es einen Einkommensnachweis, um eine KundInnenkarte zu bekommen.

WERBUNG UND EHRENAMTLICHE MITARBEIT SIND GEFRAGT

Damit das Angebot möglichst vielen zugute kommt, braucht es Werbung, Werbung, Werbung. Der SozialShop bittet  also dringend um >> Likes auf Facebook und Verbreitung im Bekanntenkreis. Es gibt die Infos in mehreren Sprachen.​

Auch ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind immer gesucht - sowohl im Verkauf als auch bei der Sortierung der Waren im 21. Bezirk. Als Zuckerl dafür gibt es einen Korb mit Waren gratis und vor allem liebe und engagierte KollegInnen.

Ein für alle offenes, weiteres Projekt zur Lebensmittel-Rettung, der Fairteiler, steht in der Boulderbar am Hannovermarkt. Dort kann jede und jeder Lebensmittel unkompliziert hinbringen oder abholen.

Der Hannovermarkt selbst bietet besonders günstige Lebensmittel, meist aus dem Großhandel. Doch es gibt am Samstag auch einen Wochenmarkt von LandwirtInnen und hoffentlich bald auch mehr Bio-Angebote.