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am 18. November

Millenium City

Beate Hemmelmayr - Die Außengestaltung geht uns alle an.

Im Inneren der Millenium City wird umgebaut. Der Unterhaltungsbereich bekommt einen Trampolinpark und neue Gastronomie, der E-Sports Park ist schon fertig. Noch vor einigen Monaten sollte auch der Außenbereich zur Gastro-Zone werden. 

Damals haben besorgte Mieter*innen in der Millenium-City eine Mieter*innenversammlung einberufen. Es ging darum, dass angeblich auf der Fußgänger*innenzone zwischen den beiden Bauteilen Änderungen geplant seien. Es sollte Food-Trucks und mehr Sitzplätze draußen geben. Die Mieter*innen fürchteten mehr Lärm und längere Öffnungszeiten.

Das ist alles nicht so selbstverständlich umzusetzen, denn dieser Teil der Straße ist eine öffentliche Straße und somit sind Veränderungen auf jeden Fall zu genehmigen.

Bürger*innenbeteiligung, damit alle Interessen gewahrt bleiben.

Die Grünen haben einen Antrag​ in der Bezirksvertretung gestellt, der sicherstellen sollte, dass im Falle einer Veränderung auf jeden Fall die Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden müssen. Dieser Antrag wurde von allen Fraktionen unterstützt und es wurde ein Mitarbeiter der Millenium-City eingeladen um zu den Plänen Stellung zu nehmen.

Er erzählt zunächst anschaulich von der großen Taubenplage und den Bemühungen diese einzudämmen. Und er spricht davon, dass in Sanierungsarbeiten die Taubenschäden repariert und die Millenium-City nach 20 Jahren an die baulichen Standards angbepasst werden soll. 

Er erzählt auch davon, dass es Neuerungen vor allem IN der City geben wird. Das Kino wird verkleinert und auf die neueste Technologie aufgerüstet.
Eine kommerzielle Umgestaltung des Außenbereichs sei aus technischen Gründen nicht möglich und deshalb verworfen worden. Damit war auch der Antrag der Grünen auf ein Bürgerbeteiligungsverfahren für die Außengestaltung hinfällig.

Außengestaltung bleibt Thema

​Das wird auch in einem Bericht in der Bezirkszeitung Ende April so berichtet. Aber gleichzeitig ist dort sehr wohl wieder von einer Umgestaltung der Fußgänger*innenzone die Rede. Die Manager*innen betonen im Artikel, dass sie die Anliegen der Bürger*innen diesbezüglich ernst nehmen und mit einbeziehen. 

Das heißt es bleibt spannend und wir bleiben dran, damit die Bürger*innen nicht mit Ausreden abgespeist werden, sondern echte Mitsprachemöglichkeit bekommen.