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am 25. Februar

Lärmschutzmaßnahmen im Kornhäusel-Viertel dringend notwendig

Beate Hemmelmayr - Antrag zur Lärmmessung wird von allen Fraktionen mitgetragen

Unser Antrag​In den letzten Wochen haben uns vermehrt Bürger_innenbeschwerden aus der Kornhäuselgasse erreicht. Nachdem hier Werbetafeln beim anliegenden Sportplatz aufgrund von Materialermüdung entfernt wurden, war das Lärmaufkommen spürbar höher, aber auch im wahrsten Sinne des Wortes sichtbarer. 


DER LÄRM IST DA UND HÄLT SICH NICHT AN ZUSTÄNDIGKEITEN 

Es geht um die große Lärmbelastung aufgrund der stark befahrenen Brigittenauer Lände und der anschließenden Auffahrt zur Autobahn.

Genau genommen heißt die Straße dort aber schon Donaukanalstraße und das ist einer der Gründe, warum die geplagten Bürger_innen von einer zur anderen Magistratsabteilung geschickt wurden, und schließlich bei uns gelandet sind.

Die Brigittenauer Lände ist eine Straße die in die Bezirkszuständigkeit fällt. Also ist es naheliegend sich bei der Bezirksvorstehung zu beschweren. Die Donaukanalstraße allerdings ist eine Straße für die die Gemeinde Wien und somit die MA 28 zuständig ist. Die Auffahrt zur Autobahn, sowie die Autobahn selbst liegt in der Verantwortung der ASFINAG.


LÄRM MACHT AUF DAUER KRANK


Die Lärmkarte http://www.laerminfo.at/laermkarten.html weist in diesem Bereich eine erhöhte Lärmbelastung auf. Aber natürlich fühlt sich niemand dafür zuständig diesen Missstand zu verbessern, wenn man nicht klar sagen kann, welche Straße wie viel Prozent davon verursacht und wer somit das Geld für Lärmschutzmaßnahmen aufzubringen hat.

Fakt ist, dass Bürger_innen in unserem Bezirk darunter leiden und daher konnten wir nicht länger zuschauen. 

Lärm ist nicht nur für das subjektive Empfinden störend, er wirkt sich auch nachweislich negativ auf die Gesundheit aus. So kann länger andauernder Lärm bereits ab 30 Dezibel zu Schlafstörungen führen. Zu laute Geräusche schädigen außerdem das Ohr dauerhaft.

Im Bereich Kornhäuselgasse werden bis zu 75 Dezibel gemessen. Daher besteht dringender Handlungsbedarf. Wir haben uns also schlau gemacht und die Lösung des Problems in Angriff genommen. Wir haben in der Bezirksvertretung einen Antrag auf Lärmmessung eingebracht. Das ist notwendig um die Belastung an Zahlen festmachen zu können. Ist diese besonders hoch, werden die Lärmschutzmaßnahmen aus dem zentralen Budget bezahlt.


PACKEN WIR DAS PROBLEM AN!


​Unser Antrag​ wurde von allen Fraktionen unterstützt. Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber es liegt noch ein langer Weg vor uns. 

Ziel ist eine deutliche Entlastung für die Bewohner_innen zu erreichen. Wenn ganz nebenbei dadurch eine Lärmschutzmaßnahme entsteht, die Photovoltaik- oder Begrünungselemente enthält haben wir auch nichts dagegen.

Wenn auch du in der Kornhäuselgasse wohnst und über die weitere Entwicklung informiert werden möchtest, melde dich bei mir.

Wenn du ein anderes Anliegen hast, dann schreib uns gerne.