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am 29. Juli

Sommerloch-Umfrage

- Grüne Brigittenau fordern echte Einbeziehung der Bürger*innen für Verkehrsberuhigung am Hannovermarkt

„Der Hannovermarkt braucht eine Verkehrsberuhigung auf Grundlage eines fundierten Verkehrskonzeptes. Die wöchentlichen Autoschlangen machen keinen lebendigen Markt aus. Auch die Polizei kann nicht immer verantwortlich gemacht werden, ein Chaos zu lösen, das nicht lösbar ist. Es braucht eine deutliche Entlastung und eine autofreie Nachbarschaft des Marktes sowie ein Konzept, die eigens errichtete Tiefgarage des Marktes als Alternative zu nützen“, so die Spitzenkandidatin der Grünen Brigittenau, Barbara Pickl. 

Bürger*innenbeteiligung ist unverzichtbar, wenn es um die Gestaltung der direkten Wohnumgebung geht. Daher sehen die Grünen auch einen wichtigen Schritt in diese Richtung, wenn Bezirksvorsteher Hannes Derfler die Anwohner*innen des Hannovermarktes und der Heinzelmanngasse befragt, wie sie sich ihr Grätzel in Zukunft vorstellen. „Allerdings ist die Befragung so, wie sie aktuell durchgeführt wird, eine Farce. Von echter Bürger*innenbeteiligung ist wenig zu erkennen. Die Aussendung ist manipulativ formuliert und kündigt an, dass eine Verkehrsberuhigung in der Hannovergasse eine erhöhte Verkehrsbelastung in den umliegenden Straßen zur Folge haben wird. Und auch die Fragestellung selbst lässt wenig Spielraum für eine echte Beteiligung, wenn nur abgefragt wird, ob sich die Bewohner*innen eine Wohnstraße wünschen oder nicht“, betont Pickl.

„Eine gute Stadtplanung bietet viel mehr Möglichkeiten zur Umgestaltung als hier abgefragt“, ist Pickl überzeugt. Und eine so komplexe Situation erfordert auch mehr Know How von Expert*innen. Neben der abgefragten Wohnstraße wären auch eine Begegnungszone oder die von der Bürger*inneninitiative „Die 20er*innen“ geforderte Fußgängerzone eine Möglichkeit. Der Hannovermarkt könnte dadurch noch zusätzlich zur bereits erfolgten Sanierung aufgewertet werden. Dadurch würden nicht nur die Anwohner*innen massiv entlastet, sondern auch für die Standler*innen könnten sich ganz neue Perspektiven ergeben“, so Pickl abschließend.